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Erster Toyota C-HR läuft vom Band

Produktionsstart für kompaktes Crossover-Modell in der Türkei

Der Startschuss für den Toyota C-HR ist gefallen

Köln. Der Startschuss für den Toyota C-HR ist gefallen: Bei Toyota Motor Manufacturing Turkey (TMMT) im türkischen Sakarya ist die Produktion des kompakten Crossover-Modells angelaufen. Der markant gezeichnete Neuling ist das mittlerweile achte Toyota Modell aus europäischer Fertigung und bereits das dritte Hybridmodell (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 3,8 l/100km; CO2-Emissionen: 87 g/km) – neben dem in Frankreich produzierten Yaris Hybrid (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 3,3 l/100km, CO2-Emissionen: 75 g/km) und den im britischen Burnaston gebauten Hybridvarianten vom Auris (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 3,5 l/100km, CO2-Emissionen: 79 g/km) und dessen Kombi-Pendant Auris Touring Sports (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 3,6 l/100km, CO2-Emissionen: 81 g/km).

„Der Toyota C-HR ist ein wichtiges Produkt für Toyota insgesamt, nicht nur für TMMT. Das Crossover-Segment wächst schnell. Dieses Auto ist ein starker Neueinsteiger in dieser Fahrzeugklasse“, erklärte Dr. Johan van Zyl, Präsident und CEO von Toyota in Europa, während der feierlichen Zeremonie zum Produktionsstart.

Das jüngste Familienmitglied ergänzt die bestehende Produktion aus Corolla und Verso, die auf der gleichen Fertigungslinie vom Band laufen. Dadurch steigt die Produktionskapazität im türkischen Werk von 150.000 auf 280.000 Fahrzeuge pro Jahr. Toyota hat weitere 350 Millionen Euro in die 1994 eröffnete Anlage investiert und 2.000 zusätzliche Mitarbeiter eingestellt, sodass nun rund 5.000 Beschäftigte in Sakarya tätig sind.

Das Crossover-Modell markiert in vielerlei Hinsicht ein Novum: Wie es sich für den mit mehr als 9,5 Millionen verkauften Einheiten größten Hersteller von Hybridfahrzeugen gehört, verfügt der Toyota C-HR auf Wunsch über die alternative Antriebstechnik , womit er das erste in der Türkei gebaute Hybridmodell ist. Gleichzeitig ist er der erste außerhalb Japans produzierte Toyota auf Basis der modularen Plattform Toyota New Global Architecture (TNGA).

TMMT exportiert bereits rund 80 Prozent seiner Produktion in andere europäische Länder. Mit dem C-HR werden auch Märkte außerhalb Europas beliefert, darunter die USA, Kanada, Taiwan, Mauritius und Südafrika. „Es ist für uns eine große Ehre, nach Nordamerika zu exportieren. Es ist der größte Toyota Markt und unsere Kunden haben hohe Erwartungen in Bezug auf Qualität, Kundenzufriedenheit und Markenverbundenheit. TMMT gehört seit vielen Jahren zu unseren besten Werken weltweit, wenn es um Qualität geht, und ich bin zuversichtlich, dass wir die Erwartungen nordamerikanischer Kunden übertreffen können“, prognostiziert van Zyl.

Europäer durch und durch
Der Toyota C-HR ist ein „echter“ Europäer, was nicht nur an der Produktionsstätte in der Türkei liegt. Viele Bauteile und Details stammen vom Kontinent. So kommt der Hybridantrieb mit 1,8-Liter-Motor aus dem Toyota Motorenwerk in Deeside/Nordwales, das für 7,1 Millionen Britische Pfund (7,93 Millionen Euro) modernisiert wurde.

Toyota Motor Manufacturing Poland (TMMP) im polnischen Wałbrzych (Waldenburg) liefert die manuellen Schaltgetriebe für die Crossover-Modelle mit 1,2-Liter-Turbobenziner (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 5,9 l/100km, CO2-Emissionen: 135 g/km). Ab 2018 produziert das Werk auch Hybridgetriebe, ein zentraler Baustein der alternativ angetriebenen Fahrzeuge. Europäische Zulieferer zeichnen für die meisten Teile des C-HR verantwortlich: Von den 135 beauftragten Unternehmen stammen 134 aus Europa, 71 sitzen sogar direkt in der Türkei.

Toyota ist längst ein europäischer Hersteller: Mit dem C-HR stammen künftig mehr als 75 Prozent der in Europa verkauften Fahrzeuge aus europäischer Fertigung.